Visionäre Arbeiten von Michael Najjar auf den Darmstädter Tagen der Fotografie

Home >> Visionäre Arbeiten von Michael Najjar auf den Darmstädter Tagen der Fotografie

PA) "laokoon" und "figura serpentina" aus "bionic angel" vom 24. bis 26. April 2009 auf der Mathildenhöhe zu sehen

Berlin, im April 2009. Im Rahmen der 5. Darmstädter Tage der Fotografie mit dem Thema "Vision - Aussicht aufs Leben" werden vom 24. bis 26. April 2009 im Designhaus in Darmstadt die Arbeiten "laokoon" und "figura serpentina" aus Michael Najjars Werkgruppe "bionic angel" (2006-2008) gezeigt. Daneben zeigt die Hauptausstellung des Fotografiefestivals, kuratiert von Ute Noll und Prof. Dr. Kris Scholz, Arbeiten von Johanna Ahlert, Lili Almog, Marco Citron, Andrea Diefenbach, Ruud van Empel, Amirali Ghasemi, Andreas Herzau, Noel Jabbour, Erwin Olaf, Michael Schäfer, Ursula Sprecher & Andi Cortellini, Claudia Terstappen und Mimi Youn (http://www.dtdf.de ).

5. Darmstädter Tage der Fotografie, 24.- 26. April 2009
"bionic angel | laokoon" und "bionic angel | figura serpentina" (2006-2008)
Designhaus Eugen-Bracht-Weg 6
64287 Darmstadt
Telefon: +49 6151 271608
Email:
Web: http://www.dtdf.de

"bionic angel" thematisiert einen ewigen Traum der Menschheit: die Unsterblichkeit. Unter genauer Beobachtung jüngster Entwicklungen auf den Gebieten von Genetik, Robotik, Informations- und Nanotechnologie schafft Najjar eine Vision des technisch optimierten und völlig veränderten Lebens.
Die konzeptuelle Grundidee von "bionic angel" geht dahin, dass die menschliche Beschaffenheit für die Anforderungen in der Zukunft nicht ausreicht. Unter Nutzung der neuesten wissenschaftlichen Technologien muss der Mensch umgerüstet werden, so dass Robustheit, Elastizität und Haltbarkeit der menschlichen Spezies um ein Vielfaches übertroffen werden. Das Konzept kulminiert in Szenarien, die eine Neuschaffung des Menschen darstellen. "bionic angel" rekurriert auf Schönheitsideale aus Antike und Renaissance und schafft darüber ein neues Abbild der Menschheit, das die Alltagsrealität weit hinter sich lässt. So z.B. auch bei "figura serpentina" anhand einer Interpretation von Giovanni da Bolognas "Der Raub der Sabinerinnen" oder bei "laokoon" mit Rekurs auf die antike Laokoon-Gruppe im Vatikan. Thematisiert "figura serpentina" die Faszination der Selbstschöpfung durch die multiple genetische Replikation des eigenen Organismus, so zeigt "laokoon" die Infiltration von Technologie zur Optimierung der menschlichen Physis.

Vom 22. bis 26. April sind Arbeiten von Michael Najjar auf der Art Cologne zu sehen, vom 24. bis 27. April auf der Art Brussels und vom 7. bis 10. Mai auf der Kunstmesse MADRIDFOTO. Außerdem werden seine Arbeiten noch bis 28. Juni im Tucson Museum of Art gezeigt (http://www.michaelnajjar.com ).

Original link at:
www.presseanzeiger.de

 


by Ruud van Empel. All rights reserved.